Fotos von der OpenProject Passion Time 2026

Passion Time 2026: Zwei Wochen, in denen Ideen Gestalt annehmen

Geschätzte Lesezeit: 7 Minuten

Es ist “Passion Time” bei OpenProject! Zwei Wochen lang legen wir unsere reguläre Arbeit beiseite und schaffen Raum für etwas anderes: Ideen, die Mitglieder unseres Teams schon lange erkunden, verbessern oder umsetzen wollten – die aber nicht unbedingt einen Platz auf unserer regulären Roadmap finden.

Das kann eine Funktion sein, die wir in OpenProject sehen wollen, eine Leistungsverbesserung, eine dieser kleinen Änderungen, die den Arbeitsalltag erleichtern – oder etwas jenseits des Produkts selbst, etwa eine Verbesserung unserer Website oder eines internen Prozesses.

In diesem Jahr begann die Passion Time damit, dass dem Team rund 30 Ideen vorgestellt wurden. Nach den Pitches kamen diejenigen zusammen, die sich für dieselben Ideen begeisterten. Es bildeten sich Gruppen und die Arbeit begann.

Es gibt eine wichtige Grundregel: Das Projekt muss innerhalb der zwei Wochen Passion Time umsetzbar sein. Danach kehren wir alle zu unserer regulären Arbeit zurück.

Und in diesem Jahr ist der Rahmen etwas Besonderes: Wir verbinden die erste Woche der Passion Time mit unserem jährlichen Betriebsausflug (Offsite) in den Harz.

Zusammenarbeit im Mittelpunkt

Das Besondere an der Passion Time ist nicht nur die Gelegenheit, an einer Idee zu arbeiten, die einem am Herzen liegt. Sie ist auch ein großartiger Anlass, teamübergreifend zusammenzuarbeiten.

Passion Projects müssen sich nicht an unsere üblichen Teamstrukturen halten. Entwickler aus verschiedenen Teams können sich zusammentun, und eine Idee kann Kolleginnen und Kollegen aus Entwicklung, Produkt, UX, Marketing, Vertrieb oder Support zusammenbringen.

Das wurde bei den Präsentationen zu Beginn der Woche deutlich. Eine gute Idee zu haben ist das eine. Doch andere so weit zu begeistern, dass sie ihre Passion Time damit verbringen, gemeinsam mit einem daran zu arbeiten, ist etwas anderes.

Und genau das gehört zum Konzept. Ein Gespräch mit jemandem aus einem völlig anderen Bereich von OpenProject kann eine Perspektive beisteuern, die man zuvor nicht bedacht hatte. Was hält jemand aus dem Vertrieb von einer neuen Funktionsidee? Hat der Support von genau diesem Bedürfnis der Nutzer gehört? Wie würde UX das Problem angehen?

In dieser ersten Woche der Passion Time können viele dieser Gespräche von Angesicht zu Angesicht stattfinden.

Von Zusammenarbeit aus der Ferne zur gemeinsamen Zeit

OpenProject ist ein Unternehmen, dessen Kolleginnen und Kollegen remote aus verschiedenen Ländern arbeiten. Wir sind es gewohnt, über Standorte und Zeitzonen hinweg zusammenzuarbeiten – doch ein persönliches Treffen schafft trotzdem einen ganz besonderen Raum für Austausch.

Für einige Kollegen ist das diesjährige Offsite-Treffen die erste Gelegenheit, die Kollegen, mit denen sie bereits seit geraumer Zeit aus der Ferne zusammenarbeiten, persönlich kennenzulernen. Die Teammitglieder sind aus Deutschland, Spanien, Großbritannien, Frankreich, Kenia und vielen anderen Orten in den Harz gereist.

In der ersten Woche der Passion Time vermischt sich die Projektarbeit daher mit all den anderen Aktivitäten, die zu unserem Offsite gehören: gemeinsame Mahlzeiten, Ausflüge ins Freie, Spiele und das gemeinsame Beisammensein.

Gruppenfotos von der OpenProject Passion Time 2026

Gespräche wandern von unseren Bildschirmen an den Frühstückstisch, auf einen Spaziergang durch den Wald oder in einen gemeinsamen Abend. Und Ideen, die während einer Sitzung zur Passion-Time entstanden sind, lassen sich dort mühelos weiterführen.

Nächste Woche geht die Passion Time remote weiter und gibt den Teams eine weitere Woche, um ihre Ideen in etwas Greifbares zu verwandeln.

Rückblick: Passion Time 2023

Es ist nicht das erste Mal, dass wir unsere reguläre Roadmap beiseitelegen, um Raum für Passion Projects zu schaffen. Während unserer Passion Time 2023 in der Schweiz arbeiteten Teams an ganz unterschiedlichen Ideen. Einige davon sind inzwischen Teil von OpenProject geworden.

Ein Beispiel ist der Button zur Zeiterfassung. Die Idee war, die Zeiterfassung zu vereinfachen, indem Nutzer einen Timer direkt aus einem Arbeitspaket heraus starten und stoppen können. Was als Passion-Time-Projekt begann, wurde Teil von OpenProject 13.0.

Andere Teams widmeten sich einer Sammlung scheinbar kleiner Verbesserungen, um die tägliche Arbeit in OpenProject ein wenig zu erleichtern. Zu den Ideen gehörten zuletzt angesehene Arbeitspakete in der globalen Suche, ein Schnellzugriff auf „Meine Aktivität“, das einfachere Kopieren von Arbeitspaket-Links, Verbesserungen an der Seitenleiste der Arbeitspakete und eine Emoji-Auswahl.

Doch die Passion Time ist nicht auf Produktfunktionen beschränkt. Eines der Teams von 2023 widmete sich fairer Sprache, überprüfte die Sprache, die wir auf unserer Website und in unseren Dokumentationen verwenden, und erarbeitete Leitlinien für eine inklusivere Kommunikation.

Der Rückblick auf diese Projekte ist eine gute Erinnerung daran, warum wir Raum für die Passion Time schaffen: Eine Idee, die jemandem am Herzen liegt, kann zu etwas werden, das unseren Nutzern noch lange nach diesen zwei Wochen zugutekommt. Auf diese Weise trägt Passion Time auch zu unserer Mission bei OpenProject bei: Teams zu befähigen, gemeinsam Großes zum Wohle der Gesellschaft zu erreichen.

Passion Projects 2026

Während dieser Artikel geschrieben wird, stecken wir mitten in der Passion Time 2026. Daher können wir noch keine fertigen Ergebnisse zeigen.

Die Ideen reichen von neuen Funktionen für OpenProject und Verbesserungen der User Experience über technische Themen bis hin zu Projekten, die über das Produkt selbst hinausgehen. Hier ein kleiner Einblick in einige der Projekte, an denen unsere Teams derzeit arbeiten.

Besprechungsteilnehmer über Tagesordnungspunkte auf einer Agenda abstimmen lassen

Welche Themen sollten in einer Besprechung zuerst besprochen werden? Ein Team erkundet eine neue, abstimmungsbasierte Sortieroption für Besprechungsagenden. Teilnehmer könnten Tagesordnungspunkten einen Daumen hoch oder runter geben, sodass sich die Agenda danach sortieren lässt, was die Gruppe für am wichtigsten hält.

Die Idee ist, es allen in einer Besprechung zu erleichtern, die Prioritäten zu beeinflussen, und die Agenda dabei trotzdem strukturiert und übersichtlich zu halten.

Nutzern helfen, neue Funktionen zu entdecken

OpenProject entwickelt sich kontinuierlich weiter, doch eine neue Funktion hinzuzufügen ist nur ein Teil der Arbeit. Die Nutzer müssen auch wissen, dass es sie gibt.

Ein Team beschäftigt sich daher während der Passion Time damit, wie wir bestehende Nutzer nach einem Release an neue Funktionen heranführen können. Statt sich nur auf Release Notes oder andere externe Kommunikation zu verlassen, erkundet das Team Wege, relevante Änderungen direkt in OpenProject einzuführen – zum Beispiel über temporäre Hinweise oder dezente Hervorhebungen an den Stellen, an denen sich etwas geändert hat.

Die Herausforderung besteht darin, neue Funktionen leichter auffindbar zu machen, ohne die Arbeit der Nutzer zu unterbrechen.

OpenProject noch zugänglicher machen

Barrierefreiheit ist für OpenProject ein wichtiges und fortlaufendes Thema. Wir arbeiten regelmäßig daran, das Produkt zugänglicher zu machen, und für unser nächstes großes Release, OpenProject 18.0, sind weitere Verbesserungen bei der Barrierefreiheit geplant.

Die Passion Time gibt uns die Gelegenheit, weitere Ideen rund um dieses Thema zu erkunden, und mehrere der diesjährigen Passion Projects widmen sich der Barrierefreiheit aus verschiedenen Blickwinkeln.

Einer davon ist eine neue, eigens eingerichtete Seite zum Thema Barrierefreiheit auf unserer Website. Das Team arbeitet daran, Informationen über bestehende und geplante Funktionen zur Barrierefreiheit zusammenzuführen und unser Engagement für Barrierefreiheit sichtbarer zu machen. Andere Passion Projects befassen sich direkt mit Möglichkeiten, die Barrierefreiheit innerhalb von OpenProject selbst zu verbessern.

Die Landingpage ist daher nur ein Teil eines umfassenderen, kontinuierlichen Bestrebens, OpenProject für so viele Menschen wie möglich zugänglich zu machen.


Das sind nur einige der Ideen, an denen während der Passion Time gearbeitet wird. Sie unterscheiden sich zwar stark voneinander, haben jedoch alle auf dieselbe Weise begonnen: Jemand erkannte die Chance, etwas zu verbessern, stellte die Idee dem Team vor und fand Kollegen, die sie gemeinsam weiterverfolgen wollten.

Zwei Wochen, um etwas zu bewirken

Die Passion Time gibt uns etwas, das zwischen Roadmaps, Releases und alltäglichen Aufgaben leicht verloren geht: einen eigenen Raum zum Experimentieren.

Entscheidend ist, den Raum zu haben, eine Idee aufzugreifen, andere zu finden, die sich dafür begeistern, und zu sehen, was wir in zwei Wochen daraus machen können.

Im Moment nehmen viele dieser Projekte noch Gestalt an. Nächste Woche geht die Arbeit wieder aus dem Homeoffice weiter. Und sobald die zwei Wochen vorbei sind, berichten wir mehr über die Ideen, die es von einem Pitch auf der Passion-Time bis zur Umsetzung geschafft haben.

Mehr über unser Unternehmen

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